Mit dem Start der neuen Förderperiode Anfang 2026 setzt RESIST seine wissenschaftliche Weiterentwicklung fort. Im Zuge dessen wurden neue hochqualifizierte Forschende in den Cluster integriert, während sich zugleich einige Mitglieder aus dem Netzwerk verabschiedeten. Um diesen Übergang aktiv zu gestalten und die Zusammenarbeit weiter zu stärken, trafen sich am 4. und 5. Mai 2026 rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter die Leiterinnen und Leiter der Forschungsgruppen, zu einem gemeinsamen Retreat in Loccum.
Im Mittelpunkt stand dabei ein klares Ziel: die nächste Phase des Clusters strategisch einzuleiten, sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen und durch intensiven Austausch neue Synergien zu schaffen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Sprecher des Clusters Prof. Dr. Reinhold Förster startete ein dichtes Programm: In insgesamt 28 Präsentationen wurden rund 32 laufende Projekte vorgestellt, reflektiert und diskutiert. Neben bisherigen Erfolgen standen auch Herausforderungen sowie Chancen für zukünftige Entwicklungen im Fokus. Besonders wichtig war dabei der Blick über den Tellerrand, hin zu möglichen Verknüpfungen zwischen den Projekten, die eine noch engere Zusammenarbeit ermöglichen.
Ein besonderes Highlight des ersten Tages setzte Prof. Dr-Ing. Bodo Rosenhahn vom Institut für Informationsverarbeitung der Leibniz Universität Hannover mit seinem Vortrag zum Thema „AI in Medicine“. Die anschließende Diskussion zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse daran ist, Künstliche Intelligenz stärker in die RESIST-Forschung zu integrieren und welche konkreten Ansätze es dafür bereits gibt.
Am zweiten Tag rückten die RESIST-Kohorten in den Fokus. In ausführlichen Präsentationen und offenen Diskussionsrunden tauschten sich die Teilnehmenden über den aktuellen Stand, zukünftige Entwicklungen und neue methodische Ansätze aus. Dabei ging es auch um grundlegende Fragen zur strategischen Ausrichtung: Welche Technologien sollten künftig stärker berücksichtigt werden? Wie können neue Forschende optimal eingebunden und Kooperationen weiter ausgebaut werden?
Darüber hinaus wurden wichtige Initiativen innerhalb des Clusters vorgestellt und weiterentwickelt, darunter „YOUNG RESIST“ zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie Pläne zur stärkeren internationalen Vernetzung und zur Intensivierung nationaler Kooperationen. Auch die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in der Medizin spielte erneut eine zentrale Rolle.
„Das Retreat war ein erfolgreicher, konstruktiver und inspirierender Auftakt in die neue Förderperiode“, resümiert Prof. Förster.
Trotz der bereits engen Vernetzung innerhalb von RESIST, viele Projekte sind interdisziplinär angelegt und verbinden Forschende aus unterschiedlichen Institutionen, bot das Treffen eine wertvolle Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen. Besonders für die neuen Mitglieder war das Retreat ein gelungener Einstieg in das Netzwerk.