Ein Team des Instituts für Virologie hat beim diesjährigen Marathon in Hannover eine starke Teamleistung gezeigt: Unter dem Namen „Infectious Pace“ absolvierten Lucas Mendes Monteiro, Josi Schenk, Carolin Vogt, Santiago Álvarez Cárdenas, Abel Viejo-Borbolla und Xiangming Han die Distanz gemeinsam in 4 Stunden, 10 Minuten und 43 Sekunden.
Die Teilnehmenden arbeiten alle am Institut für Virologie und beschäftigen sich in ihrer Forschung mit unterschiedlichen Aspekten von Virusinfektionen. Lucas Mendes Monteiro und Josi Schenk sind Doktoranden des RESIST-Mitglieds Prof. Dr. Abel Viejo-Borbolla und forschen zum Varizella-Zoster-Virus (VZV) mit Schwerpunkten auf Immunmodulation und Zellstoffwechsel. Carolin Vogt ist Postdoktorandin des RESIST-Mitglieds Prof. Dr. Daniel Depledge und untersucht die Transkriptionsregulation beim Übergang von latenter zu lytischer Infektion. Santiago Álvarez Cárdenas und Xiangming Han sind Doktoranden des Co-Sprechers des Exzellenzclusters RESIST Prof. Dr. Lars Dölken und bringen ihre Expertise unter anderem in den Bereichen Cytomegalovirus, Bioinformatik und Virus-Wirt-Interaktionen ein.
Für viele im Team war die Teilnahme mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. „Der Marathon war eine großartige Gelegenheit, mich weiter ins Team zu integrieren und gleichzeitig eine persönliche Herausforderung zu meistern“, berichtet Santiago Álvarez Cárdenas, der sich ein Ziel von mehr als sieben Kilometern gesetzt hatte und dieses in unter 48 Minuten erreichte. Besonders motivierend seien die Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen sowie die Atmosphäre entlang der Strecke gewesen.
Auch Xiangming Han hebt die besondere Stimmung hervor: „Die anfeuernden Menschen entlang der Strecke und das frühlingshafte Hannover haben das Erlebnis unvergesslich gemacht. Es war inspirierend zu sehen, wie viele Teams aus der Medizinischen Hochschule Hannover teilgenommen haben.“
Im Mittelpunkt stand für das Team vor allem der gemeinsame Erfolg. Die intensive Vorbereitung, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Durchhalten während des Laufs stärkten den Teamgeist. Ein besonderer Moment war das gemeinsame Absolvieren der letzten 700 Meter, das den Zusammenhalt noch einmal deutlich machte.
Das Fazit fällt eindeutig aus: Das Team zeigte sich begeistert von der Erfahrung und plant bereits, auch im nächsten Jahr wieder an den Start zu gehen.